Hoch die Gläser! Das 8. Gießener Wein Theater stopft das Sommerloch!

8. Gießener Wein Theater - Riesling Vertikale

Wir haben die Schnauze voll von der Sommerpause. Das Gießener Wein Theater möchte endlich wieder mit euch Wein-steil gehen. Deswegen öffnen wir am 28. August 2016 für euch wieder die Pforten. Damit wir aber nicht gleich überfordert sind, verkosten wir mit euch nur einen einzigen Wein – diesen aber aus 6 verschiedenen Jahrgängen. Eine klassische Wein Vertikale also. Für uns ist das der transparenteste Weg ein Wein in seiner Ganzheit kennenzulernen – abhängig von den Launen der Natur und der Jahrgangsunterschiede. Ein Wein, ein Winzer und ein Berg aus 6 Jahrgängen. Wenn das mal keine spannende Probe werden wird.

Als Rebsorte haben wir den Riesling gewählt, die Region wird der Rheingau und natürlich „trocken“ wird er sein. Mehr wird hier nicht verraten. Der Winzer, die Qualitätsstufe und die Jahrgänge werdet ihr erst auf der Veranstaltung erfahren. Aber keine Sorge, wir haben uns hier nicht lumpen lassen.

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

Was? 8. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: Ein Wein, ein Riesling, 6 Jahrgänge.
Wann? Sonntag, 28. August 2016 – 17 bis 20+ Uhr
Wo? Im Gianoli, Plockstraße 7 in Gießen
Wie? Anmeldung nur unter: +49 641 58092722 / Kartenvorverkauf direkt im Gianoli!
Wieviel? 55€ inkl. Weine und Essen aus der Küche

Wir freuen uns auf Euch!

Marco Parusso in: Der Million Euro Hektar Schaumwein

Oder: Wie ein Barolo durch eine Verknüpfung von Zufällen ein außergewöhnlicher Schaumwein wurde. Parusso Metodo classico

Parusso Metodo Classico Nebbiolo Brut

Marco Parusso? Nie gehört? Vielleicht einer der größten vinophilen Spinner im italienischen Winzer-Business überhaupt. Das mal so vorne weg als Einleitung. Für ihn ist das womöglich ein Riesenkompliment. Doch alles der Reihe nach.

Es war einmal eine zufällige Begegnung. Diese war schuld daran, dass Marco Parusso überhaupt Winzer wurde. Denn Ende der 70er lag der Piemont brach. Die lokale Weinwelt bestand fast nur aus großen Abfüllern oder anderen abhängigen Weinbauern, welche man regelrecht am langen Arm verhungern ließ.

Armando Parusso (Marcos Papa) wollte wie jeder Vater für seine Kinder nur das Beste. Alles, nur keiner dieser abhängigen Landwirte sollten sie einmal werden. Bei Marcos älteren Geschwistern setzte sich der väterliche Wunsch gänzlich durch. Doch Marco studierte dennoch Önologie. Das Studium alleine brachte ihn aber nicht weiter. Die Gefahr lag nahe, wieder in den Abhängigkeitsstrudel der Abfüller zu geraten. Also suchte er nach einer Alternative zum Weinbau. Marco Parusso in: Der Million Euro Hektar Schaumwein weiterlesen

7. Gießener Wein Theater: Wein grillen!

Oder auch: Feuer an, Fleisch drauf – Es gibt Wein!

-> Auf Grund der großen Nachfrage gibt es eine zweite Session am 29.5.!

7. Gießener Wein Theater: Wein grillen!

Frühling, Sonne, Fleischgeruch. Passend zur glühenden Jahreszeit widmet sich das Gießener Wein Theater am Sonntag den 22. Mai und 29. Mai 2016 dem Thema „welcher Wein zum/beim/während und nach dem Grillen“? Damit die Session nicht in senilem Zuhören und Abnicken endet, machen wir ganz einfach einen Mitmach-Workshop draus. Im Grunde bedeutet das: Ihr helft uns beim identifizieren der besten Wein, Soßen und Fleisch Kombinationen. In kleinen Geschmacksgruppen probieren wir uns durch die wildesten Paarungen, welchen man am Grill oder am Tisch begegnen kann.

Und das erwartet euch im Detail:

– 7 Weine (2 x Weiß, 2x Rosé, 2x Rot) + 1 Rarität
– verschiedenste Soßen, Marinaden und Dips
– Fleisch und Wurst vom Grill satt. Egal ob Geflügel, Rind, Schwein oder Lamm, alles wird mit Wein und Soßen gekreuzt
– ein Workshop zum Thema „Welcher Wein zum Grillen“, was passt und warum passt es?
– ungewöhnliche Kombinationen rund um das Thema Fleisch und Wein

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

Was? 7. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: Workshop Wein grillen!
Wann? Sonntag, 22. Mai 2016 – 17 bis 20+ Uhr + Sonntag, 29. Mai 2016 – 17 bis 20+ Uhr
Wo? Im Gianoli, Plockstraße 7 in Gießen
Wie? Anmeldung nur unter: +49 641 58092722 / Kartenvorverkauf direkt im Gianoli!
Wieviel? 59€ inkl. Weine und einer Menge Fleisch, Wurst, Dips, Marinaden und Soßen!

Wir freuen uns auf Euch!

6. Gießener Wein Theater: Ich bin Wein – zurück zum Ursprung.

Ich bin Wein!

Auf vielfachen Wunsch mit unserer „Wein authentische erleben“ Reihe etwas mehr die Wein-Einsteiger abzuholen, werden wir am Sonntag den 17. April 2016 von 17 bis 20+ Uhr uns bei „Ich bin Wein – zurück zum Ursprung“ gänzlich auf einige Wein-Basics und Wein-Allgemeinwissen besinnen. Die Idee hinter diesem Thema ist einfach erklärt: Durch wichtiges Basiswissen rund um das Thema Wein die Scheu von dem Bollwerk Wein nehmen und die geschmackliche Selbstsicherheit stärken. „Ich hab doch keine Ahnung“ war gestern – „Ich bin Wein“ soll das neue heute sein.

Und das erwartet euch im Detail:

– Wein machen. Ganz einfach vs. sehr aufwendig.
– warum kostet Wein soviel wie er kostet?
– warum geht Wein für 1,99€ und was macht einen 20€ Wein so „teuer“?
– kleine Rebsorten Kunde am Beispiel Weißburgunder und Cabernet Sauvignon
– was rieche und schmecke ich? Warum rieche und schmecke ich das?
– Holzfass oder Stahltank? Wie schmecke ich was mir schmeckt?
– Authentischer Wein? Was soll das sein?

Alle Themen werden ausführlich an flüssigen Beispielen im Glas vorgestellt und besprochen.

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

Was? 6. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: Ich bin Wein!
Wann? Sonntag, 17. April 2016 – 17 bis 20+ Uhr
Wo? Im Gianoli, Plockstraße 7 in Gießen
Wie? Anmeldung nur unter: +49 641 58092722 / Kartenvorverkauf direkt im Gianoli!
Wieviel? 45€ inkl. Weine und leckeren Häppchen aus Gianoli’s Küche

Wir freuen uns auf Euch!

5. Gießener Wein Theater: Das südliche Rhone Tal

Südliche Rhone = Alte Reben

Mit der 5. Ausgabe des rebolutionären Gießener Wein Theaters werden wir nach dem Ausflug zu „Frauen und Wein“ wieder deutlich Wein-fokussierter. Am 28. Februar dreht sich unter dem Thema „Das südliche Rhone Tal: Bodenständig, authentisch und nachhaltig“ alles um die Rebsorten Grenache, Syrah, Mourvedre und deren vinophile Interpretationen aus diesem schönen Fleckchen Erde.

Im Grunde genommen gibt es 3 Wege durch das Rhone Tal:

1. Den Weg der jungen, fruchtigen, ehrlichen und rustikalen Weine. Gutbürgerlicher Genuss für kleines Geld.
2. Der Parker Weg: Fette, fruchtkonzentrierte, marmeladige und Holz-überladenen Weine mit hohem Alkohol – die klassische Ein-Schluck Weine ohne Trinkfluss.
3. Und es gibt den rebolutionären Weg.

Wir durchlaufen mit euch die klassischen AOC Regionen der Süd-Rhone wie Gigondas, Vacqueyras oder Chateauneuf du Pape und zeigen euch Weine voller Authentizität abseits der 95+ Parker Punkte. Weine die ihre Heimat repräsentieren und nicht die „State of the Art“ der Kellertechnik. Winzer mit dem Händchen für die nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge, dem schonenden Umgang mit der Natur, welche nicht versuchen dem parkerisierten Massengeschmack gerecht zu werden.

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

Was? 5. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: Das südliche Rhone Tal
Wann? Sonntag, 28. Februar 2016 – 17 bis 20 Uhr
Wo? Im Gianoli, Plockstraße 7 in Gießen
Wie? Anmeldung nur unter: +49 641 58092722
Wieviel? 65€ inkl. Weine und leckeren Häppchen aus Gianoli’s Küche

Freut euch auf eine spannende Probe voller vinophiler Geschichten und interessantem Weinwissen rund um die südliche Rhone.

Die Kunst und der Genuss des Wartens

Acconero Bricco Battista Rieserva

„Der muss noch reifen“. „Der braucht Luft“. „Den haben wir 5 Jahre zu früh aufgemacht.“ Kenne wir alle. Doch warum muss eigentlich Wein reifen?

Bevor wir euch jetzt mit Mikro-Oxidation, langkettigen Polyphenolen und all dem langweilen, was da so biochemisch über die Jahre hinter dem Korken so passiert, habe wir einfach einmal von dem gleichen Wein 6 verschiedene Jahrgänge aufgemacht. Einfach mal so. Um zu verstehen warum Wein reifen muss. Oder auch nicht. Oder vielleicht doch unbedingt?

Sicher gibt es hier keine generelle Antwort ob Wein reifen muss. Dafür gibt es viel zu viele unterschiedliche Stile. Unser Anschauungsbeispiel, der Barbera Superiore “Bricco Battista Riserva” von Acconero aus dem Piemont muss unbedingt reifen. Doch wieso? Lest es selbst. Oder noch besser: probiert es selbst! Die Kunst und der Genuss des Wartens weiterlesen

4. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: #Wein/innen

oder auch: „Ein Workshop zum Thema femininer Wein“

Femininer Wein?

Nach dem die letzten beiden Proben des Gießener Wein-Theaters mit trockenem Rieslingen und kantigen Nebbiolos verbracht wurden, entflammte in uns der Gedanke für eine Probe mit leichteren, weicheren und eleganteren Weinen. Das Resultat kann am Sonntag den 24.Januar 2016 unter dem Motto „Ein Workshop zum Thema Femininer Wein“ im Gianoli in Gießen von 17-20 Uhr live erlebt werden.

Folgende Themen rund um das Thema „Frau und Wein“ versuchen wir gemeinsam mit unseren Wein-Probanden und entsprechen Wein Beispielen zu erörtern:

1. Wein für den Frauenabend / die Ladiesnight – gibt es Alternativen zu Hugo, Asti und co.?
2. Welchen Wein sucht Man(n) zum ersten Date aus?
3. Wein von Frau gemacht – Frauenpower in der Winzer Welt
4. Wein wie für Frau gemacht – Was bezeichnet man als feminine Weine und wieso?

Hier noch einmal das Wichtigste auf einen Blick:

Was? 4. Rebolutionäres Gießener Wein Theater: #Wein/innen
Wann? Sonntag, 24. Januar 2016 – 17-20 Uhr
Wo? Im Gianoli, Plockstraße 7 in Gießen
Wie? Anmeldung nur unter: +49 641 58092722
Wieviel? 50€ inkl. Weine und leckeren Häppchen aus Gianoli’s Küche

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Sonntag Nachmittag!

Fränkische Affäre: 2014 Zehnthof Luckert Blauer Silvaner

Fränkische Affaire: 2014 Luckert Blauer Silvaner

Giancarlo Biscardi in „Meine Fränkische Affäre“

Geschrieben aus der emotionalen Sicht von Giancarlo Biscardi / Überarbeitet von Nico Medenbach.

Montagabend. Es ist dunkel und nasskalt. Der Herbst kommt in großen Schritten auf uns zu. Es gelüstet mich langsam aber sicher nach den vollmundigen und schmeichelnden Rotweinen, welche sich Druckvoll an meinen Gaumen schmiegen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Gattung von Wein, die sich wie ein Abenteuer in unserem Hirn festbrennen und auch noch Jahre später uns ein Schmunzeln in das Gesicht zaubern. Genau so etwas brauche ich – jetzt! Da trifft es sich gut, das ich auf den Weg zu Nico bin. Ja, mein Freund Nico, die andere Hälfte des Rebolution Teams. Der weiß (fast) immer was ich brauche. Nur zum deutschen Rotwein hat er mich noch nicht bekommen.

Warum schweife ich in der Einleitung so aus? Ganz einfach. Es gibt bei Nico keinen Rotwein. Nicht mal einen deutschen. Stattdessen schenkt er mir eine „Fränkische Blondine“ ein und verschwindet für 45 Minuten für eine Telefonkonferenz mit den USA. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Meine Vorurteile schweifen ins Bodenlose ab. Ich werde unfair. Was hat er mir da denn bloß in das Glas geschüttet? Weingut Zehnthof Luckert. Schön, und weiter? Dann dieser Name. „Blauer Silvaner“, hab ich noch nie gehört. Was soll‘s. Ich habe ja keine Wahl. Ich widme mich der unbekannten Blondine aus dem fränkischen Sulzfeld am Main und hoffe darauf, dass Nico in der Küche noch irgendwas Sinnliches im Dekanter vor mir verheimlicht. Fränkische Affäre: 2014 Zehnthof Luckert Blauer Silvaner weiterlesen

Mehr ist anders. 11.111 vs. 33.333 Stöcke pro Hektar

Siehe da: 33.333 Merlot Rebstöcke pro Hektar

Ein bisschen verrückt muss er schon sein, der gute Dominique Leandre Chevalier vom Chateau Le Queyroux (Nachfolgend nur noch DLC genannt). Wie sonst würde man auf die Idee kommen, eines der wohl aufwendigsten Weinbau Projekte in die Tat umzusetzen. Man nehme ein sehr steiniges Stück Land, unterteile dies in zwei Hälften und bepflanzte die eine Seite mit Merlot und die andere auch. Alles ist gleich. Der Boden, die Rebsorte (Klone), das Wetter. Nur einen fundamentalen Unterschied hat DLC hier eingebaut: Wo die eine Seite des Weinberges mit 11.111 Rebstöcken pro Hektar bepflanzt wurde, hat er auf der anderen Seite unglaubliche 33.333 Rebstöcke pro Hektar in den Boden gesetzt. Man muss die Zahl 33.333 einmal im Vergleich sehen: Wenn in Deutschland ein Acker mit Rebstöcken „dicht“ bepflanzt ist, stehen auf diesem etwa 8.000 pro Hektar. Das Bild zeigt das volle Ausmaß dieser Arbeit deutlich. Ach so, der Vollständigkeit halber, wir sind hier im Bordeaux, genauer gesagt in der Côtes de Blaye. Mehr ist anders. 11.111 vs. 33.333 Stöcke pro Hektar weiterlesen

Rebolution live: Entwirrung Deutscher Wein-Labels

Verwirrt euch das hier unten stehende? Habt ihr Angst vor deutschen Wein Etiketten?

Wir helfen euch!

Verwirrung auf Deutschen Wein Labels

„Wein Authentisch Erleben“ geht in die zweite Runde. Nach dem wunderbaren und feucht-lehrreichen Kennenlernen im Juli, geht das Gießener Wein-Theater wieder auf die vinophile Kleinkunst Bühne. Das Thema der zweiten Session am Sonntag den 20. September ab 17 Uhr im Gianoli in Gießen ist die Entwirrung Deutscher Wein-Labels am Beispiel Riesling.
Rebolution live: Entwirrung Deutscher Wein-Labels weiterlesen