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Neue Wege sollst du gehen! 2012 Herrenhof Lamprecht Buchertberg Rot

2012 Herrenhof Lamprecht Buchertberg Rot

Wer sich des Öfteren einmal neben den ausgelatschten und platt getrampelten Pfaden im undurchsichtigen Wein-Dschungel bewegt, kann es durchaus schwer haben, sich gänzlich ohne Parker-Punkte Wegweisern zurechtzufinden. Dennoch rufen wir Euch akribisch dazu auf, diese Abenteuer einzugehen und sich einfach mal dem Unbekannten hinzugeben. Denn ohne diese Abenteuerlust hätten wir solche kleinen authentischen Schätze wie den 2012 Herrenhof Lamprecht Buchertberg Rot nie entdeckt! Also los: Sauft mehr unbekanntes!

Hosen runter!

Gottfried Lamprecht von dem steierischen Weingut Herrenhof Lamprecht ist ein echter Naturbursche. Sein Weingut ist Demeter zertifiziert, er arbeitet so nah mit und an der Natur wie möglich. Dennoch kann man an seinen Wein Etiketten den nötigen Fortschritt erkennen, ihm in Sachen Marketing durchaus den Orden „Winzer 2.0“ zu verleihen. Twitter, Facebook, Youtube-Stream – Gottfried ist allgegenwärtig. Um seinem authentischen vinophilen Schaffens noch mehr Ausdruck zu verleihen, hat Gottfried eine Herrenhof Charta verfasst. Ein niedergeschriebenes Bekenntnis im Sinne des Arbeitens mit der Natur und dem respektvollen Umgang gegenüber dem Endprodukt Wein. Transparent, nachvollziehbar und angreifbar. Hosen runter für authentischen Wein. So gefällt uns das!

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Fast versaut: Champagner Louis Nicaise Rosé Brut

Farbe weg weil leer: Champagner Louis Nicaise Rose Brut

Folgende Situation: Man lädt seine über alles verehrte Herzensdame in ein romantisches Restaurant ein. Ziel der Mission: Heiratsantrag. Alles läuft glatt. Nach dem Dessert wird die entscheidende Frage mit „Ja“ beantwortet. Volltreffer! Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Die rechte Hand wird gehoben und es fällt der verhängnisvolle Satz: Das muss gefeiert werden – CHAMPAGNER! Ohne in die Karte zu schauen wird nach der ansässigen Feier- und Gute Laune Brause gerufen. Der Gastwirt greift nach der Standardware. Moet, Verve Clicquot oder Heidsieck & Co – was gerade seit ewig und drei Tagen auf seinen großen Auftritt wartet. Mit einem Lächeln im Gesicht schenkt die Bedienung ein. Die Gläser klirren, die Augen strahlen, die Brause wird genussvoll konsumiert. Doch dann folgt die Ernüchterung. So soll Champagner schmecken? Wo ist sie hin, die Feinheit des gelobten Produktes? Hierfür darf ich jetzt 90€ bezahlen? Und ehe man sich versieht wird aus dem Genusstrinken ein Funktionstrinken, weil man sich unter dem 90€ Schampus etwas gänzlich anderes vorgestellt hatte…

Wir lehnen uns mal weit aus dem Fenster und behaupten: Fast versaut: Champagner Louis Nicaise Rosé Brut weiterlesen